Nachbericht zu:

Mit altem Wissen zu neuen Perspektiven!
Strategic Leadership Dharma Talk

26.08.2018 – Achtsamkeit, Spiritualität ist in unserer Gesellschaft immer noch auf der privaten Seite. Diese Eigenschaften sind noch wenig in den Arbeitsalltag eingeflossen. Meditation und mentale Methoden sind zwar In, aber sie sind auf der Methodenseite geblieben.

Im Management müssen wir kraftvoll sein, in einer Welt die Vielen die Kraft raubt und wenig kraftvoll ist. Die Frage drängt sich auf, „wie können wir von altem Wissen profitieren?“, „was können wir heute aus dem reichen Wissen und der Weisheit der vielen Genrationen vor uns lernen?“. Dinge neu kombinieren, altes Wissen in einen Kontext zur modernen Welt und zum Business stellen und nutzbar machen und damit einen Gegenpol zum Erschöpft sein, eine Kraftquelle sein schaffen.

Es lohnt sich einen ganzheitlichen Ansatz zu wählen und, wie der Titel des Privatissimum von Strategie Austria verrät, eine alte Weisheit aus dem Zen Buddhismus, den Dharma Talk in die Firma zu bringen. So die einleitenden Gedanken von Julia Culen.

Ab diesem Zeitpunkt verwandelt sich Christian Mayhofer sichtbar in einen Bettelmönch und führt die Teilnehmer abseits der Welt von Zahlen, Daten und Fakten in eine andere Gedankenwelt. Es geht um ein gutes und funktionierendes Leben für dich und für andere gemeinsam. Christian erklärt uns die drei kostbaren Juwelen des Buddhismus – aufregend was dahinter steckt und den Dharma Talk ausmacht.

  • Buddha – als Symbol für perfektes gelingendes Leben
  • Dharma – die Lehre des Weges dorthin
  • Sangha – die Gemeinschaft der Praktizierenden

Sangha ist jener Teil, wo die Brücke zur Unternehmensführung am verständlichsten funktioniert. Wenn sich Menschen um ein Thema scharen können wir auch ein Unternehmen, ein Team, eine Firma so verstehen. All diese Menschen/Mitarbeiter haben das Bedürfnis Teil eines Größeren zu sein, nicht nur Ich selbst, alleine zu sein. Alle spüren, in unterschiedlicher Form und jede auf ihre Art, ihr Potential einzubringen und auf Augenhöhe mit den anderen zu agieren. Dieses Bedürfnis und damit die erste tiefste Prägung der Zugehörigkeit entsteht ja bereits im Mutterleib. Alles in uns strebt nach Verbundenheit. Und, aus biologischer Sicht, verbrauchen wir im Status von Glück und Zugehörigkeit (Geborgenheit) am wenigsten Energie – d.h. die restliche Energie ist frei für Beitrag, Kreativität, spielerischer Leichtigkeit, all das Quellen für Innovation und gegenseitiger Inspiration. Voll und ganz selbst sein zu können und gleichzeitig Teil eines Größeren sein, das ist der Raum in dem Neues möglich wird und in dem Kraft und Neues in die Welt kommt. Moderne Neurowissenschaft kommt heute zu ähnlichen Ergebnissen.

Wenn man begeistert ist, geht alles leichter. Unternehmen heißt so gesehen, „Raum schaffen, worin Begeisterung möglich ist, wo man gemeinsam mit anderen in einen Rhythmus kommt„.

Zum Abschluss des Privatissimum zitiert Julia 3 Kriterien für gute Führung:

  1. Präsenz – klarer Geist – anwesend – voll da sein und zwar mit der vollen Aufmerksamkeit für den Moment und die Person.
  2. Integrität – ist die Voraussetzung für Vertrauen: das heißt, dass man ein Mensch ist, der sein Wort hält und bei dem Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln übereinstimmt.
  3. Kindness – Freundlichkeit, liebevoller Umgang, auch angesichts von schwierigen und unangenehmen Entscheidungen. Es bedeutet, dass man Menschen in ihrer Würde respektiert und dabei ist auch enthalten, sie nicht zu schonen, oder zu tun „als ob“.