Nachbericht zu:

Strategy Talk:
Wer hat das Sagen?
Unternehmenskultur

Im Rahmen des ersten Strategy Talks von Strategie Austria trafen am Dienstag (11.04.2018) über 80 Unternehmensstrategen und Strategieinteressierte zusammen. Anlass war eine hochkarätig besetzte Diskussion mit Sylvia Dellantonio, Geschäftsführerin des Online Marktplatz „willhaben“ und Stefan Wallner Leiter Brand Management und Transformation bei der „Erste Bank“. Moderiert von Christian Mayhofer, seines Zeichens praktizierender Zen Mönch mit langjährige Erfahrung im Führungskräfte-Coaching, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Gemeinsam wurde im „weXelerate“ dem Startup Hub in Wien, bis zum späten Abend, diskutiert, ausgetauscht und „genetzwerkt“.

Ausblick und neue Wege für Strategien und Kultur im Unternehmen

Gerade bei willhaben, das mit zwei Müttern aus unterschiedlichen Herkunftsländern – einerseits Skandinavien und andererseits Österreich (Anmerkung: willhaben ist ein 50:50 Joint Venture der norwegischen Mediengruppe Schibsted und dem österreichischen Styria Konzern) war in der Prägephase kulturell eine Abgrenzung wichtig, betont Sylvia Dellantonio.

Auch wenn, wie Sylvia Dellantonio zugibt, aufgrund des digitalen Backgrounds, Schibsted einen großen Anteil an der kulturellen DNA des Unternehmens hat. Weiters hat aus Dellantonios Sicht auch der sprichwörtliche „Walk the Talk“ im Sinne von, das, was ich spreche, ist das, was ich tue, Anteil an dem Erfolg einer starken Unternehmenskultur. Führungskräfte haben die Aufgabe als Vorbilder zu wirken; denn es kann nur etwas verändert werden, wenn man danach handelt und agiert.“

Den Bogen zum Strategischen brachte Stefan Wallner, Erste Bank auf den Punkt: Marke, ist das Bauchgefühl der Kunden, das ich aber mit meinem Verhalten als Unternehmen beeinflussen kann. Für Wallner ist der „Purpose“, also der Zweck des Unternehmens wesentlicher Bestandteil der Kultur und Strategie und auch DAS zentrale Führungsthema.

Eine zentrale Frage stellt sich für Stefan Wallner auch dann, wenn es um die „Währung“ einer Organisation geht. Welche Aktivitäten bringen Mitarbeitern in einem Unternehmen Aufmerksamkeit und Anerkennung und welche nicht? Was wird belohnt, was wird nicht belohnt? Über diese Mechanismen kann man Kultur dann auch „drehen“ und damit die strategische Richtung ändern.

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